|
|
Kanarienkrankheiten
Wenn wir als Züchter unsere Vögel regelmäßig beobachten, so fällt uns am Verhalten
der Tiere auf, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Die Kanarien sind dann häufig nicht so
lebhaft wie gewohnt, sie sitzen häufig aufgeplustert auf der Stangen und nehmen wenig
Nahrung auf. Wenn auch noch Durchfall dazukommt, ist höchste Eile geboten.
Nur zwei Tage später ist dem Tier meist nicht mehr zu helfen.
Natürlich ist bei ungeklärter Ursache in erster Linie der Tierarzt zuständig,
doch gibt es leider zu wenig Tierärzte, die sich auf dem Gebiet der Vogelheilkunde
auskennen und bereit sind, schnell zu helfen.
Mein Tipp: Frau Dr. Buschmann, Nachfolgerin von Dr. Jablonski aus Lohne, hat sich auf Vogelkrankheiten spezialisiert und vielen Züchterkollegen helfen können.
| Milben und andere Schädlinge: |
Bactacol oder Ardap, aber Vorsicht, sie enthalten
schwere Nervengifte, Nesteinlagen erneuern.
Frontline hat sich bei der Bekämpfung von Blutmilben bewährt. |
| Verdauungsstörungen und Durchfall: |
vorbeugend Ropa B ins Körnerfutter
und Megabactin von Comed ins Weichfutter - bei Durchfall Perenterol
(Kapseln in der Apotheke rezeptfrei) ins Trinkwasser, enthält nützliche Darmbakterien -
im Notfall ein Antbiotikum vom Tierarzt holen ( z.B. Multicyclin W). |
| Luftsackmilben: |
2% ige Neguvonglycol-Lösung, äußerlich 1 bis 2 Tropfen
auf die unbefiederte Stelle unter dem Flügel am 1., 5. und 9. Behandlungstag.
Lösung stellt der Tierarzt her. |
| Kanarienpocken: |
vorbeugende Impfung möglich, die Beschaffung des Impfstoffes ist im Moment schwierig, über Frankreich oder Belgien. |
[ Kanarienzucht
]
[ Startseite
]
|